Dienstag, 28. Februar 2017

Halssocken II

Die ersten Halssocken nach dem Freebook von Maren sind so gut bei den Jungs angekommen, dass sie sie gar nicht mehr ausziehen wollten. Der große Sohn ist sogar damit ins Bett gegangen.

Da bleibt es nicht aus, dass die Halssocken erstens anfangen zu müffeln und zweitens auch nicht mehr so besonders hübsch aussehen, weil man sie ja auch ganz wunderbar als Serviette benutzen kann.

Die Idee, die Halssocken einfach mal abzunehmen, damit ich sie waschen kann, fanden die beiden nicht so wirklich gelungen.

Also: neue Halssocken mussten her, damit ich die anderen mal in die Waschmaschine stecken kann.

Zum Glück sind sie ja wirklich schnell genäht - und nebenbei zur Resteverwertung ja auch noch gut geeignet.

Der große Sohn bekam leuchtend orange:





Der kleine Sohn hat sich die tollen Sterne mit Streifen ausgesucht:




Und ich kann endlich waschen.

Liebe Grüße,
Anke

Verlinkt beim Creadienstag.

Donnerstag, 16. Februar 2017

Wohnzimmer oder was lange währt wird endlich gut

Unser Wohnzimmer wollte ich euch schon ganz, ganz lange zeigen - die Renovierung ist auch schon eine ganze Weile her.

Das Wohnzimmer ist einer der meistgenutzten Räume in einem Haus. Und ich finde, dann sollte es auch schön sein.

Das ist allerdings mit kleinen Kindern nicht so ganz einfach - was ich am Aufräumen bin, das geht auf keine Kuhhaut. Meistens nutze ich meine freien Vormittage dazu, endlich mal den Fußboden im Haus auszugraben und den Staubsauger durchzuschieben, und dann geh ich die Kinder abholen. Nach 10 Minuten ist der Urzustand wieder hergestellt.

Vorher


Weil unser Wohnzimmer bisher Unmengen an Playmobil und anderen Spielsachen beherbergte, sah es meistens so aus:




Schon vor einiger Zeit haben meine Männer dann den Raumteiler rausgerissen, weil er im Weg war. Den Fleck an der Wand hatten wir vorübergehend hinter einem Regal versteckt.

Als ich meinte, man könnte das ja streichen, sagte mein Mann, das mache er erst, wenn wir das komplette Wohnzimmer neu machen würden und dazu bräuchten wir ein Gesamtkonzept. Beim Einzug ins Haus haben wir an die Wand mit dem Spielzeugregal (s.o.) unser altes Bücherregal gestellt, das ziemlich überquoll, aber nicht mehr erweiterbar war, weil Ikea die Serie mittlerweile aus dem Sortiment genommen hatte. Und etwas passendes, bezahlbares für eine 4,30 m breite Wand zu finden, ist auch nicht so einfach.

Für dieses Foto habe ich die vorderste Reihe von Büchern herausgenommen und auch das ganze andere Gerümpel, das drinlag. Dieses Foto entstand kurz vor der Renovierung, um das Regal über Kleinanzeige zu verkaufen. Das rechte Regal ist das, das die Raumteilerabrißstelle verdeckt hatte.

Irgendwann waren wir dann im Möbelhaus und haben Bücherregale angeschaut. Das einzige, was uns beiden gefallen hat und in Frage kam, war das Bibliothekssystem von Paschen, und das wäre auf die Breite nicht bezahlbar gewesen. 


Wie gut, dass mein Mann so begabt ist, er hat getüftelt, konstruiert und gebaut. Erst das Fernsehregal als Prototyp, dann das Bücherregal.

Dann haben wir ein neues Sofa bestellt. 8 Wochen Lieferzeit sollte es haben, mit etwas Glück. Es wurde also ernst.

In Action


Dann hat mein Mann die fehlende Stuckleiste ergänzt, und wir haben gestrichen, gestrichen, gestrichen, wir haben neue Vorhangschienen gekauft und montiert.

 








 

 



 


Das alte Regal wurde abgeholt, das neue aufgebaut und befüllt. Der Sessel aus dem Kinderzimmer bekam ein neues Gewand und ich eine neue Lese- und Strickecke samt Projektwagen.



Wegen der Wandfarbe habe ich lange überlegt, ob sich das mit den Terrakottafliesen verträgt. Das Ergebnis gefällt mir sehr. Auch wenn ich insgeheim von hellen Holzdielen träume.


Das neue Sofa kam nach einem Vierteljahr, ist aber wirklich sehr gemütlich.


Nur das mit der Unordnung und dem vielen Spielzeug, das hat sich nicht geändert - ich musste für die Nachherbilder ziemlich lange aufräumen und viel Spielzeug verstecken. 

Unser Wohnzimmer mit MEINER Strickecke zeig ich heute bei RUMS.

Liebe Grüße,
Anke  

Freitag, 10. Februar 2017

Halssocken

Weil es bei uns in der ersten Januarwoche so bitterkalt geworden ist, habe ich schnell nach dem Freebook von PoMa-Design zwei Halssocken für die Jungs genäht.

Flugzeuge und Streifen

Für den kleinen Sohn aus einem Lillestoff-Rest und Streifenjersey. Den Lillestoff hat er schon länger im Auge, wollte gerne einen Schlafanzug daraus haben. Den kriegt er trotzdem noch, viel Stoff braucht man ja nicht für die Halssocke.



Neongrün und Sterne

Für den großen Sohn habe ich einen neongrünen Stoff genommen, den ich irgendwo mal ergattert habe. Der große Sohn steht total auf Leuchtfarben und je mehr er leuchtet, desto besser sieht man ihn auf dem Schulweg 😏 






Als Innen- bzw. Außenstoff habe ich türkise Sterne auf grünem Grund genommen, ein Rest, der jetzt höchstens noch für Babysachen reicht. 

Für die beiden Halssocken habe ich inklusive Stoffwahl und Zuschnitt gerade mal eine Stunde gebraucht, am längsten dauert das möglichst unsichtbare Schließen der Wendeöffnung per Hand.

Vielen Dank für das Freebook, liebe Maren!

Liebe Grüße, 

Anke



Sonntag, 5. Februar 2017

Weihnachtssocken

Weihnachten ist schon eine ganze Weile her, aber das macht ja nix... Vielleicht kann ich so ja das Weihnachtsgefühl nochmal wachrütteln?

Für mich gehören Socken zu Weihnachten wie der Baum. Wenn ich zu Weihnachten keine Socken kriege, ist die Stimmung im Keller.

Daher habe ich für beide Kinder Restesocken gestrickt.

Kleiner Sohn-Socken



Beim kleinen Sohn hat die Wolle nicht ganz gereicht, deshalb ist die eine Spitze etwas mehr neon als die andere. Gerade die Neonspitze gefällt ihm aber besonders gut, also hab ich nochmal Glück gehabt.

Großer Sohn-Socken



Beim großen Sohn bin ich so gerade noch fertig geworden. Also so wirklich gerade noch. Ich habe die Fäden am Heiligabend nachmittags um halb 3 vernäht 😅.  Bei diesem Paar habe ich endlich die Bumerangferse ausprobiert - und zweimal den Telefonjoker (Mama) bemühen müssen. Aber sie konnte Licht ins Dunkel der Anleitung bringen.





Meine erste Bumerangferse - sieht gut aus, gell?

Socken für mich



Die Stimmung an Weihnachten war auch gut, es gab für mich 2 Paar Socken. Einmal fertig gestrickt von Mama und einmal in Form von Wolle vom kleinen Sohn.


Meine Mama hat Lieblingsfarbenringelsocken für mich gestrickt!

Sichtbar stolz hat mir der kleine Sohn sein Paket überreicht, schließlich hat er die Wolle selbst ausgesucht (meine Schwiegermutter hat ihn nur zur Sockenwolle dirigiert und ihm gesagt, wie viel er kaufen muss). Natürlich musste ich die Wolle gleich anstricken, damit wir sehen, was für Socken dabei rauskommen. Das Garn ist Regia, Arne & Carlos in Blau/Grün.



Der kleine Sohn findet, er hat mir schöne Socken geschenkt - ich finde auch, er hat gut ausgesucht. Aus dem Rest kriegt er noch ein Paar.

Das hab ich gelernt:


Habt ihr auch Dinge, ohne die Weihnachten nicht richtig Weihnachten ist?

Liebe Grüße,
Anke

Donnerstag, 2. Februar 2017

Kalender 2017 | RUMS

Wie jedes Jahr habe ich mir auch für dieses Jahr einen Buchkalender gekauft. Der Kalender ist bei mir Terminplaner, Tagebuch, To Do-Liste und Inspirations- / Eintrittskartensammelalbum in einem und jeder Kalender bekommt eine selbstgenähte Hülle.



Diesmal habe ich Hemdenstoffschnipsel genommen - Reste von den Kinderquilts. Und die Gelegenheit genutzt, das Quilten im Nahtschatten zu üben. 





Den inneren Umschlag habe ich vorne etwas größer gemacht, damit eine Hemdtasche Platz hat. Darin kann man wunderbar Post its aufbewahren, ohne dass sie immer gleich rausfallen.



Vorne drauf hat noch eine Hemdtasche Platz gefunden, damit immer ein Stift griffbereit ist. 


Der Kalender ist immer dabei und merkt sich alles, was ich mir sonst nicht merken kann. Mit meinem Kalender mach ich mal wieder mit beim RUMS.

Liebe Grüße,
Anke