Donnerstag, 25. September 2014

RUMS #39/2014: Urlaubsprojekt

Mir war schon vor dem Urlaub klar, dass der Zauberball nicht mehr lange reichen wird und habe vorsichtshalber noch einen Strang Meisenwolle mitgenommen. Eigentlich wollte ich nochmal ein 22.5-Degrees-Tuch stricken, das kann ich ohne Anleitung.

Aber dann kam mir meine Mama dazwischen. Sie hat mich gebeten, ob ich ihr nicht jeden Montag die "Hendes Verden" kaufen würde. Das ist eine dänische Frauen-/Handarbeitszeitschrift, die wöchentlich erscheint und eigentlich fast immer irgendeine Beilage oder Zugabe dabei hat.

Natürlich habe ich die Zeitschriften gekauft, und auch gleich gelesen. Lesen kann ich dänisch einigermaßen, sprechen leider nicht... In einem der Hefte war ein Strickbüchlein als Beigabe, in dem habe ich einen ganz süßen Schal entdeckt:

Laut Anleitung ist der Schal aus einem Strang Arwetta-Wolle gestrickt, die entspricht von der Nadelstärke der Meisenwolle. Und damit war klar, dass ich das ausprobieren muss.

Das Muster ist recht einfach, man muss auch nicht viel denken und ich habe den Schal in der zweiten Urlaubswoche fertiggestrickt. Meiner ist etwas länger geworden als das angegeben war, aber ich hatte ja auch 150 g Meisenwolle - der Arwetta-Strang hat nur 100 g.




Für den Herbst finde ich diesen Schal super, er ist nicht zu warm, weil er durch die Löcher relativ luftig ist, aber doch wärmend, wenn es morgens noch neblig-kalt ist. Und die Farben passen auch zum Herbst.

Den geb ich nicht mehr her und daher ab damit zu RUMS!

Liebe Grüße,
Anke

Sonntag, 21. September 2014

Urlaubsrückschau - Sommer 2014

Wir waren nicht die ganzen vier Wochen Ferien zu Hause, diesmal sind wir mal wieder weggefahren. Der Dänemark-Entzug war definitiv schon ziemlich groß, da war die Entscheidung relativ einfach: wir fahren nach Lökken!

Vor dem Urlaub hatte ich Frau HHLs Dänemarkpost gelesen, meinem Mann davon erzählt und der meinte: "langweilig? Dänemark? Seit wann?" Wir haben sehr darüber gelacht und es wurde zum Running Gag des Urlaubs...

Unsere Kinder haben sich definitiv nicht gelangweilt, es gibt ja auch so viele tolle und spannende Dinge zu sehen, zu tun und zu erleben.

Wir waren in Lökken am Strand

Das Shirt habe ich dem Großen noch für den Urlaub genäht, das liebt er auch heiß und innig. Ich finde die Farben so wunderschön.




Wir sind auf den Leuchtturm in Hirtshals gestiegen - für meine Begriffe einer der schönsten Leuchttürme überhaupt!




Wir waren am Bulbjerg, einem Vogelbrutfelsen:


Wir sind auf die Rubjerg Knude Wanderdüne geklettert und hatten viel Spaß beim Hüpfen und Rumkugeln:



Wir haben in Skagen leckeren Stjerneskud gegessen



  




und beobachtet, wie an Dänemarks Spitze Ost- und Nordsee zusammenstossen, wir waren in Hirtshals im Nordseemuseum, in Fredrikshavn im Hafen und beim Eisessen

Das ist das zweite Urlaubsshirt, auch aus Streichelstöffchen

und so weiter und so weiter. Ganz "langweilig" halt...

Wir waren Dosensuchen (Geocachen) im Wald und haben sogar wilde Tiere getroffen:



In Hjörring gibt es einen unglaublich "langweiligen" Brunnen und einen noch "langweiligeren" Spielplatz in der Fußgängerzone:




Ein bisschen einkaufen waren wir auch, beim Möbelschweden ist mir ein Patchpaket zugelaufen und beim Stoff & Stil habe ich mich sehr, sehr beherrscht, weil unser Auto sehr, sehr vollgepackt war und nicht viel noch reinzuquetschen war. Dafür habe ich mich einmal durchgestreichelt ;-)


Keine Sorge, die hab ich nicht alle gekauft


Leider haben wir zwei Wochen mit viel Regen und viel Wind erwischt, aber das Schöne an Dänemark ist ja, dass es nie den ganzen Tag durchregnet und dass man vorher schon damit rechnet, dass es im Norden auch mal nicht so schön ist. Ausserdem war es hier in Bayern auch nicht besser, also hatten wir auch nicht das Gefühl, daheim was zu verpassen.


Trotz unperfektem Wetter ein perfekter Urlaub und alles andere als langweilig!

Liebe Grüße,
Anke

Donnerstag, 18. September 2014

RUMS #38/2014: 22.5 Degrees by Martina Behm

Endlich RUMSt es mal wieder bei mir - ich habe zwar in den Kindergartensommerferien einiges für mich gemacht, aber zum Fotografieren oder gar bloggen bin ich so gar nicht gekommen, weil die Kinder ja zu Hause waren.

Vor dem Urlaub (wir waren in Dänemark, ein Bericht kommt demnächst) habe ich meine Wollvorräte gesichtet und dabei ist mir ein Zauberball in die Finger gefallen, der mir für Socken irgendwie zu schade gewesen ist. Aber ein Dreieckstuch konnte ich mir daraus sehr gut vorstellen. 
Gestrickt war es innerhalb von einer Woche, ich habe im Urlaub am zweiten Tag abgekettet. Das Spannen habe ich dann auf zu Hause verschoben und daher zeige ich es erst jetzt.

Dieses Dreieckstuch ist einfach super. Gerade wenn man wie ich immer die Rüsche weglässt, ist es ohne groß nachzudenken gestrickt. Und wer kleine Kinder hat, weiß, dass nachdenken nicht einfach ist, wenn die um einen rumtoben.




Mir gefällt, dass die Streifen so schön klar sind, bei den bisherigen Dreieckstüchern (klick, klick) ist das bedingt durch die Handfärbung nicht so gegangen. 

Was die anderen Damen an diesem Donnerstag so für sich gemacht haben, werde ich mir gemütlich heute abend auf dem Sofa ansehen.

Liebe Grüße,
Anke

Mittwoch, 17. September 2014

Sternzeichen? Lemming!



Was braucht die woll- und stoffsüchtige Bloggerin heutzutage unbedingt?

Klar, das war eine rhetorische Frage. Ihr habt es bestimmt schon beim Titel erraten: im Hause Amanda hat ein Schneideplotter Einzug gehalten. Und zwar schon im Februar.


Leider hatte ich kaum Zeit, mich damit zu beschäftigen - immer wenn ich mal was kleines kapiert habe, muss ich den Plotter wieder in der Versenkung verschwinden lassen und bis zum nächsten Mal vergesse ich, wie das das letzte Mal ging.

Bisher hatte ich hauptsächlich mal Papier und Aufkleber geplottet, weil die Flockfolien ganz schön teuer sind und ich erstmal wissen wollte wie es geht, bevor ich die teuren Flockfolien zerstöre.

Mein Erstplott hängt nun schon seit einiger Zeit in meinem Nähzimmer - die Datei von Pamela (enemenemeins) trifft es doch ziemlich genau...



Dann aber mein Extra-Tritt in den Hintern: Sabine (Krumme-Nadel) suchte Probeplotter und ich durfte die neue Plotterdatei Wildfox probeplotten. Für mich als Anfänger in der Kunst des Plottens eine Herausforderung.



Für den Import der .dxf-Datei in Silhouette Studio habe ich mir dann auch etwas Hilfe aus dem weiten Internet geholt, dann war es kein Problem (wenn man mal kapiert hat, dass der Computer die Datei nur findet, wenn man das zip-File extrahiert hat, geht es ganz einfach).

Geplottet habe ich das Motiv "Wildboy" auf Flockfolie in 19 x 16 cm, das erschien mir die richtige Größe für ein T-Shirt für meinen Großen. Und ein Wilder Junge ist er ja wirklich, da passt das perfekt.

 

 
Das Entgittern fand ich mühsam, ich werde wohl nicht so schnell wieder ein so kleinteiliges Motiv plotten. Mir tut es auch in der Seele weh, so viel teure Bügelfolie wegzuwerfen. Aber der Fuchs ist einfach zu niedlich...






Aus dem Rest der Bügelfolie habe ich für den Ärmel noch den Schriftzug "Be wild, be free" geplottet und aus dem letzten Ringelstoff vom Stoffmarkt einen Moritz genäht.




Der Große war begeistert und wollte seinen Fuchs gar nicht mehr ausziehen. 





Und der Kleine? Der war beleidigt und wollte auch einen.

Den Stoff und die Flockfolie hat er sich selber ausgesucht, er wollte auch unbedingt den "Wildboy". Weil der Kleine kleiner ist, hat der Fuchs auch nur 16x13 cm und den Schriftzug habe ich diesmal a) gleich mitgeplottet, weil dann auch das Ausrufezeichen mit draufpasst und b) hintendrauf gebügelt.







Beim Kleinen ist es auch ein Moritz, noch ein wenig auf Zuwachs, aber lange dauert es eh nicht, bis es passt.

Mein Mann hat diesmal sogar lobende Worte gefunden: "Schaut richtig professionell aus". Normalerweise sind ihm nämlich die Kindershirts zu kindisch, zu bunt, etc.

Deshalb wird der Plotter wohl in Zukunft etwas mehr arbeiten müssen...

Liebe Grüße,
Anke

P.S. es war ja länger sehr ruhig hier, was aber nicht heißt, dass es nichts zu zeigen gibt. Aufgrund der bayrischen Sommerferien hatte aber unser Kindergarten 4 Wochen geschlossen und wenn die Jungs zuhause sind, dann geht gar nix. Und dummerweise hat der Zwerg mein Kamerakabel verschleppt und vergessen, wohin. Ich werde aber nachholen, versprochen.